1. März 2026
Mit dem März zieht der Frühling nun endlich richtig ein. Die Tage werden länger, die ersten Knospen springen auf und es gibt im Garten ordentlich was zu tun. Hier sind die wichtigsten Tipps für den Monat März: ​ 1. Rückschnitt & Pflege Ihrer Gehölze ​Im März ist die letzte Gelegenheit für einige wichtige Schnittmaßnahmen, bevor der große Austrieb beginnt. ​Kugel-Robinie zurückschneiden: Damit die Krone schön kompakt und in Form bleibt, sollten Kugel-Robinien jetzt kräftig zurückgeschnitten werden. ​Rosenzeit: Ein alter Gärtner-Merksatz hilft hier: Schneiden Sie Ihre öfterblühenden Rosen genau dann, wenn die Forsythien blühen. Das ist meist im Laufe des März der Fall und signalisiert, dass kein strenger Frost mehr zu erwarten ist. ​ 2. Nährstoffe für Kübelpflanzen ​Ihre Pflanzen in Töpfen und Kästen starten jetzt in die Wachstumsphase und haben Hunger. ​Kübel düngen: Dauerhaft bepflanzte Kübel sollten nun eine erste Düngergabe erhalten, um mit voller Kraft in die Saison zu starten. Kommen Sie gerne vorbei – wir beraten Sie, welcher Dünger für Ihre Pflanzen am besten geeignet ist. ​ 3. Start frei für das Naschbecken: Erdbeeren ​Frische Erdbeeren aus dem eigenen Garten sind unschlagbar. Der März ist die ideale Zeit zur Pflanzung. ​Erdbeeren pflanzen & düngen: Setzen Sie jetzt neue Erdbeerpflanzen. Denken Sie direkt an eine organische Düngung für eine reiche Ernte. ​Strohunterlage nicht vergessen: Damit die Früchte später sauber bleiben und nicht faulen, bereiten Sie schon jetzt alles für die Strohunterlage vor. ​ 4. Schutz für die Stauden ​Sobald es wärmer wird, erwachen leider auch die Schädlinge. ​Hostas/Funkien schützen: Sobald die ersten Spitzen der Funkien aus dem Boden schauen, sind sie ein gefundenes Fressen für Schnecken. Treffen Sie jetzt schon Vorsorgemaßnahmen, um die dekorativen Blätter zu schützen. 5. Den Rasen fit für den Frühling machen ​Sobald die Bodentemperaturen dauerhaft steigen (ca. 8–10 °C), beginnt die Wachstumsphase. ​Der erste Schnitt: Wenn der Rasen abgetrocknet ist und zu wachsen beginnt, steht der erste Reinigungsschnitt an. Stellen Sie die Schnitthöhe nicht zu niedrig ein (ca. 4–5 cm sind ideal). ​ Düngen statt Vertikutieren: Viele Gartenbesitzer wollen sofort vertikutieren – warten Sie damit noch! Geben Sie dem Rasen erst einmal Kraft mit einem hochwertigen Frühjahrsdünger. Erst wenn der Rasen nach dem zweiten oder dritten Mähen richtig dicht wächst, ist er stabil genug für das Vertikutieren. ​ Nachsaat: Haben sich über den Winter kahle Stellen gebildet? Ende März, wenn kein starker Frost mehr droht, können Sie diese Stellen mit frischen Rasensamen ausbessern Bodenanalyse: Zur Verbesserung Ihres Bodens bieten wir Ihnen gerne einen Bodencheck in unserem Gartencenter an. ​ Unser Experten-Tipp für März: ​Der Boden erwärmt sich nun langsam. Nutzen Sie sonnige Tage, um die Beete vorsichtig aufzulockern, aber passen Sie auf, dass Sie dabei keine austreibenden Zwiebelblumen verletzen! ​Wir freuen uns darauf, Sie im März bei uns im Pflanzenzentrum op de Hipt zu begrüßen und gemeinsam in die Gartensaison zu starten!
24. Februar 2026
Der Winter neigt sich dem Ende zu, und im Garten erwacht langsam das Leben. Auch wenn es draußen noch ungemütlich sein kann, ist der Februar der perfekte Monat, um die Weichen für ein prachtvolles Gartenjahr zu stellen. Hier ist Ihre Checkliste für die wichtigsten Aufgaben im Februar: ​ 1. Rückschnitt: Kraft für den Neuaustrieb ​ Der Februar ist der ideale Zeitpunkt für den Schereinsatz, solange kein starker Frost herrscht. ​Sommerflieder (Buddleja): Damit er im Sommer üppig blüht, braucht er jetzt einen kräftigen Rückschnitt. Kürzen Sie die Triebe des Vorjahres auf etwa 20–30 cm ein. ​ Ziergräser: Nicht immergrüne Gräser (wie Lampenputzergras oder Chinaschilf) sollten jetzt bodennah zurückgeschnitten werden. Wichtig: Tun Sie dies unbedingt, bevor die neuen Halme austreiben, um die jungen Spitzen nicht zu verletzen. ​ Rispen-Hortensien (Hydrangea paniculata): Diese Sorte verträgt einen kräftigen Rückschnitt, da sie am neuen Holz blüht. ​ Achtung: Verwechseln Sie diese nicht mit Bauern-Hortensien! Letztere haben ihre Blütenknospen bereits im Vorjahr angelegt; hier entfernen Sie lediglich die alten Blütenstände direkt über dem ersten grünen Knospenpaar. ​ 2. Der Balkon erwacht: Auch auf dem Balkon kehrt die Farbe zurück. Frühlingsboten pflanzen: Setzen Sie jetzt Hornveilchen, Primeln oder Vorfrühlings-Alpenveilchen in Ihre Kästen. Sie halten leichte Nachtfröste gut aus und sorgen für erste Farbtupfer. ​Zwiebelblumen im Topf: Wenn Sie im Herbst keine Zwiebeln gesteckt haben, finden Sie bei uns jetzt vorgezogene Narzissen und Krokusse, die sofort gute Laune verbreiten. ​ 3. Wellness für den Rasen: Weniger ist mehr ​Im Februar braucht der Rasen vor allem eines: Ruhe. Da der Boden oft noch sehr nass oder gefroren ist, sollten Sie Folgendes beachten: ​Betreten verboten bei Frost: Gefrorene Halme brechen wie Glas. Das führt im Frühjahr zu unschönen braunen Flecken. ​ Licht schaffen: Entfernen Sie vorsichtig altes Laub oder Äste vom Rasen, damit das Gras unter der Feuchtigkeit nicht fault (Vermeidung von Schneeschimmel). ​ Vorbereitung: Wenn der Boden frostfrei ist, können Sie den pH-Wert testen. Bei zu saurem Boden ist jetzt der ideale Zeitpunkt zum Kalken, damit der Boden bis zur ersten Düngung im Frühjahr bereit ist. ​ 4. Vorbereitung & Aussaat ​Für die „Ungeduldigen“ beginnt jetzt die Indoor-Saison. ​Vorkultur auf der Fensterbank: Paprika, Chili und erste Kräuter können jetzt im Haus ausgesät werden. Frühbeet bestücken Meist erhalten Sie bei uns ab Mitte Februar bereits die ersten vorgezogenen Salat- und Kohlrabi Pflanzen, die auch bei den kalten Temperaturen bereits in das Frühbeet oder den Mistbeetkasten gepflanzt werden können. ​ 5. Werkzeug-Check: Nutzen Sie die Zeit, um Scheren zu schärfen und Gartengeräte zu reinigen. Ein sauberer Schnitt ist die beste Krankheitsprävention! ​ Unser Experten-Tipp: ​Achten Sie beim Rückschnitt auf eine scharfe Schere! Ein sauberer Schnitt verhindert, dass Pilze oder Bakterien in die Pflanze eindringen können. Falls Sie unsicher sind, welche Hortensie in Ihrem Garten steht – bringen Sie uns einfach ein Foto mit, wir helfen Ihnen gerne weiter! ​Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Pflanzenzentrum op de Hipt
11. Januar 2026
Der Garten erwacht: Unsere schönsten Frühlingsblüher Nach der langen Stille des Winters liegt eine spürbare Vorfreude in der Luft. Die Tage werden länger, die Sonne gewinnt an Kraft und plötzlich beginnt der Boden, sich zu regen. Es sind diese ersten, mutigen Farbtupfer, die uns daran erinnern, dass die Natur ihren Kreislauf fortsetzt – und die uns die lang ersehnte Frühlings-Energie schenken. Wir stellen Ihnen zehn unserer liebsten Frühlingsblüher vor, die jetzt mit ihrer Anwesenheit den Garten, den Balkon oder das Fensterbrett in ein lebendiges Versprechen verwandeln. 1. Das Schneeglöckchen (Galanthus) Es ist der wahre Held der Saison. Oft noch bevor der letzte Schnee geschmolzen ist, bricht das zarte, weiße Glöckchen tapfer durch die kalte Erde. Es symbolisiert Hoffnung und ist der unaufhaltsame Beweis dafür, dass der Frühling kommen wird – egal wie frostig die Nacht war. 2. Der Krokus Plötzlich sind sie da – kleine, kelchförmige Wunder, die in dichten, leuchtenden Gruppen erscheinen. Die Krokusse in Violett, Gelb und Weiß sind nicht nur eine Augenweide, sondern auch die erste wichtige Nahrungsquelle für hungrige Bienen und andere früh fliegende Insekten. 3. Die Narzisse (Osterglocke) Mit ihrer strahlenden, oft goldgelben Farbe vertreibt die Narzisse zuverlässig jede Wintertrübsal. Ihre robuste Erscheinung und die fröhlich nickenden "Trompeten" sind der Inbegriff des Aufbruchs und sie verbreiten ihre Heiterkeit überall, vom Blumenkübel bis zur weitläufigen Wiese. 4. Die Tulpe Die Tulpe ist die Verwandlungskünstlerin unter den Zwiebelblumen. Von schlichten Becherformen bis hin zu edlen, gefüllten Sorten – ihre schier endlose Farben- und Formenvielfalt ermöglicht es uns, jedes Jahr aufs Neue einzigartige Farbakzente zu setzen. Sie markiert den Übergang vom frühen zum späten Frühling. 5. Die Hyazinthe Wer den Duft des Frühlings einfangen möchte, kommt an der Hyazinthe nicht vorbei. Mit ihren dichten, traubenförmigen Blütenständen in Rosa, Blau oder Weiß erfüllt sie den Raum oder den Balkon mit einem intensiven, fast süßen Parfüm, das uns an Omas Frühlingsgarten erinnert. 6. Die Primel (Primula) Trotz ihrer Bescheidenheit sind Primeln eine wahre Farborgie. Sie trotzen den oft noch kühlen Temperaturen und sind die idealen Farbtupfer für Fensterkästen oder erste Frühlingsarrangements, bevor die großen Beetpflanzen ihren Auftritt haben. 7. Die Traubenhyazinthe (Muscari) Diese kleinen, blauen oder weißen "Trauben" sorgen für ein dichtes, fließendes Bild in Beeten und Rabatten. Sie sind unkompliziert, verbreiten sich gerne und schaffen mit ihrem tiefen Blau oder strahlendem weiß eine wunderbare optische Ruhe zwischen den oft knalligen Gelb- und Rottönen anderer Frühblüher. 8. Das Vergissmeinnicht (Myosotis) Die zarten, himmelblauen Blüten des Vergissmeinnicht wirken fast ätherisch. Sie dienen oft als wunderschöner Begleiter für höhere Zwiebelblumen wie Tulpen und Narzissen und säen sich, einmal angesiedelt, liebevoll im Garten selbst aus. 9. Der Blaustern (Scilla) Diese leuchtend blauen Sterne sind ein besonderer Genuss, wenn sie als Blütenteppich unter kahlen Bäumen erscheinen, bevor deren Laub sie verdecken könnte. Ihre intensive Farbe schafft einen tiefen, kühlen Kontrast zur aufkeimenden Helligkeit. 10. Die Ranunkel (Ranunculus asiaticus) Mit ihren dicht gefüllten Blüten, die beinahe wie kleine Pfingstrosen anmuten, ist die Ranunkel eine elegante Erscheinung für Töpfe und den Schnittblumengarten. Sie bringt eine romantische Textur und leuchtende Farbtiefe in jeden Frühlingskasten. Der Frühling ist mehr als nur eine Jahreszeit; er ist ein Gefühl. Besuchen Sie uns und lassen Sie sich von der Vielfalt dieser frühen Blüher inspirieren. Es ist der perfekte Zeitpunkt, um die Gartenarbeit wieder aufzunehmen und sich mit den kleinen Wundern der Natur zu umgeben.
16. Dezember 2025
Sobald die Tage merklich kürzer werden und wir uns auf die gemütliche Weihnachtszeit einstimmen, zieht er in unsere Wohnzimmer ein: der Weihnachtsstern. Mit seinen atemberaubend leuchtenden Blättern, meist in tiefem Rot, ist er seit jeher das strahlende Herzstück der Adventsdekoration. Er ist nicht nur eine Pflanze, sondern ein echtes Weihnachtssymbol. Begleiten Sie uns auf eine kleine Reise, um mehr über seine Herkunft, seine botanischen Geheimnisse und die Kunst der Pflege zu erfahren. Was macht den Weihnachtsstern so besonders? Was viele beim Anblick des Weihnachtssterns für die eigentlichen Blüten halten, sind in Wahrheit wunderschön gefärbte Hochblätter, die sogenannten Brakteen. Die tatsächlichen Blüten der Pflanze sind nur kleine, unscheinbare Knospen, die sich mittig zwischen den farbigen Blättern verstecken. Botanisch betrachtet trägt er den klangvollen Namen Euphorbia pulcherrima – die „Schönste der Wolfsmilchgewächse“. Ein Name, der die auffällige Erscheinung dieser Pflanze perfekt beschreibt! Aus der Wärme Mittelamerikas in unser Wohnzimmer Obwohl der Weihnachtsstern heute so untrennbar mit unseren europäischen Wintertraditionen verbunden ist, liegt seine wahre Heimat Tausende von Kilometern entfernt in Mexiko und weiten Teilen Mittelamerikas. Dort wächst die Pflanze nicht als zierliche Topfblume, sondern als stattlicher Strauch oder gar als kleiner Baum, der in der freien Natur Höhen von bis zu vier Metern erreichen kann. Die Legende erzählt, wie die Pflanze zu ihrem weihnachtlichen Ruhm kam: Ein armer mexikanischer Hirtenjunge soll zur Christmette nur einfache Pflanzen vom Wegesrand mitbringen konnte. Als er diese dem Altar darbrachte, verwandelten sie sich vor den Augen aller wie durch ein Wunder in leuchtend rote Sterne. Seinen heute geläufigen Namen Poinsettie verdankt er Joel Poinsett, dem ersten US-Botschafter in Mexiko, der die Pflanze um 1825 nach Amerika brachte und so ihren Siegeszug um die Welt einleitete. Die Kunst der Pflege: Damit Ihr Weihnachtsstern Sie über die gesamte Festzeit mit seiner Farbenpracht erfreuen kann, braucht er die richtige Zuwendung. Er ist zwar ein echter Star, aber leider auch etwas empfindlich, besonders was Kälte und Zugluft angeht: Der perfekte Platz: Suchen Sie einen hellen Standort für Ihren Stern, der aber vor direkter, praller Mittagssonne geschützt ist. Das Wichtigste: Er muss absolut zugluftfrei stehen! Schon ein kleiner kalter Windstoß lässt die Blätter schnell fallen. Wohlfühltemperatur: Er liebt es warm, aber nicht zu heiß. 15°C bis 20°C sind ideal. Platzieren Sie ihn bitte nicht direkt über der Heizung. Das richtige Gießen: Der Weihnachtsstern mag keine nassen Füße. Gießen Sie ihn mäßig. Lassen Sie die obere Erdschicht antrocknen, bevor Sie erneut zur Gießkanne greifen. Staunässe ist sein größter Feind und führt fast unweigerlich zu Wurzelfäule. Ein guter Tipp ist: Lieber etwas seltener, dafür gezielter gießen. Der Heimweg vom Kauf: Wir achten für Sie schon beim Kauf darauf, dass die Pflanze gut in Papier verpackt wird. Die Kälteempfindlichkeit ist enorm; bereits auf dem kurzen Weg zum Auto kann er Schaden nehmen. Wie der Weihnachtsstern die Feststimmung perfektioniert Der Weihnachtsstern ist mehr als nur eine saisonale Dekoration – er ist der Inbegriff der Gemütlichkeit. Sein tiefes Rot in Kombination mit dem satten Grün seiner Blätter fängt die klassischen Weihnachtsfarben ideal ein und schafft augenblicklich eine warme, festliche Atmosphäre. Ob er einzeln auf der Fensterbank thront, mehrere Exemplare ein elegantes Ensemble auf der Festtafel bilden oder er Gestecke und Kränze veredelt – der Stern setzt immer einen strahlenden, optimistischen Akzent. Holen Sie sich diesen leuchtenden Festtagsgruß ins Haus und lassen Sie sich von seiner schlichten Schönheit verzaubern. Er ist der perfekte Begleiter, um die Magie und die Vorfreude dieser besonderen Jahreszeit zu genießen!

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1. März 2026
Mit dem März zieht der Frühling nun endlich richtig ein. Die Tage werden länger, die ersten Knospen springen auf und es gibt im Garten ordentlich was zu tun. Hier sind die wichtigsten Tipps für den Monat März: ​ 1. Rückschnitt & Pflege Ihrer Gehölze ​Im März ist die letzte Gelegenheit für einige wichtige Schnittmaßnahmen, bevor der große Austrieb beginnt. ​Kugel-Robinie zurückschneiden: Damit die Krone schön kompakt und in Form bleibt, sollten Kugel-Robinien jetzt kräftig zurückgeschnitten werden. ​Rosenzeit: Ein alter Gärtner-Merksatz hilft hier: Schneiden Sie Ihre öfterblühenden Rosen genau dann, wenn die Forsythien blühen. Das ist meist im Laufe des März der Fall und signalisiert, dass kein strenger Frost mehr zu erwarten ist. ​ 2. Nährstoffe für Kübelpflanzen ​Ihre Pflanzen in Töpfen und Kästen starten jetzt in die Wachstumsphase und haben Hunger. ​Kübel düngen: Dauerhaft bepflanzte Kübel sollten nun eine erste Düngergabe erhalten, um mit voller Kraft in die Saison zu starten. Kommen Sie gerne vorbei – wir beraten Sie, welcher Dünger für Ihre Pflanzen am besten geeignet ist. ​ 3. Start frei für das Naschbecken: Erdbeeren ​Frische Erdbeeren aus dem eigenen Garten sind unschlagbar. Der März ist die ideale Zeit zur Pflanzung. ​Erdbeeren pflanzen & düngen: Setzen Sie jetzt neue Erdbeerpflanzen. Denken Sie direkt an eine organische Düngung für eine reiche Ernte. ​Strohunterlage nicht vergessen: Damit die Früchte später sauber bleiben und nicht faulen, bereiten Sie schon jetzt alles für die Strohunterlage vor. ​ 4. Schutz für die Stauden ​Sobald es wärmer wird, erwachen leider auch die Schädlinge. ​Hostas/Funkien schützen: Sobald die ersten Spitzen der Funkien aus dem Boden schauen, sind sie ein gefundenes Fressen für Schnecken. Treffen Sie jetzt schon Vorsorgemaßnahmen, um die dekorativen Blätter zu schützen. 5. Den Rasen fit für den Frühling machen ​Sobald die Bodentemperaturen dauerhaft steigen (ca. 8–10 °C), beginnt die Wachstumsphase. ​Der erste Schnitt: Wenn der Rasen abgetrocknet ist und zu wachsen beginnt, steht der erste Reinigungsschnitt an. Stellen Sie die Schnitthöhe nicht zu niedrig ein (ca. 4–5 cm sind ideal). ​ Düngen statt Vertikutieren: Viele Gartenbesitzer wollen sofort vertikutieren – warten Sie damit noch! Geben Sie dem Rasen erst einmal Kraft mit einem hochwertigen Frühjahrsdünger. Erst wenn der Rasen nach dem zweiten oder dritten Mähen richtig dicht wächst, ist er stabil genug für das Vertikutieren. ​ Nachsaat: Haben sich über den Winter kahle Stellen gebildet? Ende März, wenn kein starker Frost mehr droht, können Sie diese Stellen mit frischen Rasensamen ausbessern Bodenanalyse: Zur Verbesserung Ihres Bodens bieten wir Ihnen gerne einen Bodencheck in unserem Gartencenter an. ​ Unser Experten-Tipp für März: ​Der Boden erwärmt sich nun langsam. Nutzen Sie sonnige Tage, um die Beete vorsichtig aufzulockern, aber passen Sie auf, dass Sie dabei keine austreibenden Zwiebelblumen verletzen! ​Wir freuen uns darauf, Sie im März bei uns im Pflanzenzentrum op de Hipt zu begrüßen und gemeinsam in die Gartensaison zu starten!
24. Februar 2026
Der Winter neigt sich dem Ende zu, und im Garten erwacht langsam das Leben. Auch wenn es draußen noch ungemütlich sein kann, ist der Februar der perfekte Monat, um die Weichen für ein prachtvolles Gartenjahr zu stellen. Hier ist Ihre Checkliste für die wichtigsten Aufgaben im Februar: ​ 1. Rückschnitt: Kraft für den Neuaustrieb ​ Der Februar ist der ideale Zeitpunkt für den Schereinsatz, solange kein starker Frost herrscht. ​Sommerflieder (Buddleja): Damit er im Sommer üppig blüht, braucht er jetzt einen kräftigen Rückschnitt. Kürzen Sie die Triebe des Vorjahres auf etwa 20–30 cm ein. ​ Ziergräser: Nicht immergrüne Gräser (wie Lampenputzergras oder Chinaschilf) sollten jetzt bodennah zurückgeschnitten werden. Wichtig: Tun Sie dies unbedingt, bevor die neuen Halme austreiben, um die jungen Spitzen nicht zu verletzen. ​ Rispen-Hortensien (Hydrangea paniculata): Diese Sorte verträgt einen kräftigen Rückschnitt, da sie am neuen Holz blüht. ​ Achtung: Verwechseln Sie diese nicht mit Bauern-Hortensien! Letztere haben ihre Blütenknospen bereits im Vorjahr angelegt; hier entfernen Sie lediglich die alten Blütenstände direkt über dem ersten grünen Knospenpaar. ​ 2. Der Balkon erwacht: Auch auf dem Balkon kehrt die Farbe zurück. Frühlingsboten pflanzen: Setzen Sie jetzt Hornveilchen, Primeln oder Vorfrühlings-Alpenveilchen in Ihre Kästen. Sie halten leichte Nachtfröste gut aus und sorgen für erste Farbtupfer. ​Zwiebelblumen im Topf: Wenn Sie im Herbst keine Zwiebeln gesteckt haben, finden Sie bei uns jetzt vorgezogene Narzissen und Krokusse, die sofort gute Laune verbreiten. ​ 3. Wellness für den Rasen: Weniger ist mehr ​Im Februar braucht der Rasen vor allem eines: Ruhe. Da der Boden oft noch sehr nass oder gefroren ist, sollten Sie Folgendes beachten: ​Betreten verboten bei Frost: Gefrorene Halme brechen wie Glas. Das führt im Frühjahr zu unschönen braunen Flecken. ​ Licht schaffen: Entfernen Sie vorsichtig altes Laub oder Äste vom Rasen, damit das Gras unter der Feuchtigkeit nicht fault (Vermeidung von Schneeschimmel). ​ Vorbereitung: Wenn der Boden frostfrei ist, können Sie den pH-Wert testen. Bei zu saurem Boden ist jetzt der ideale Zeitpunkt zum Kalken, damit der Boden bis zur ersten Düngung im Frühjahr bereit ist. ​ 4. Vorbereitung & Aussaat ​Für die „Ungeduldigen“ beginnt jetzt die Indoor-Saison. ​Vorkultur auf der Fensterbank: Paprika, Chili und erste Kräuter können jetzt im Haus ausgesät werden. Frühbeet bestücken Meist erhalten Sie bei uns ab Mitte Februar bereits die ersten vorgezogenen Salat- und Kohlrabi Pflanzen, die auch bei den kalten Temperaturen bereits in das Frühbeet oder den Mistbeetkasten gepflanzt werden können. ​ 5. Werkzeug-Check: Nutzen Sie die Zeit, um Scheren zu schärfen und Gartengeräte zu reinigen. Ein sauberer Schnitt ist die beste Krankheitsprävention! ​ Unser Experten-Tipp: ​Achten Sie beim Rückschnitt auf eine scharfe Schere! Ein sauberer Schnitt verhindert, dass Pilze oder Bakterien in die Pflanze eindringen können. Falls Sie unsicher sind, welche Hortensie in Ihrem Garten steht – bringen Sie uns einfach ein Foto mit, wir helfen Ihnen gerne weiter! ​Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Pflanzenzentrum op de Hipt
11. Januar 2026
Der Garten erwacht: Unsere schönsten Frühlingsblüher Nach der langen Stille des Winters liegt eine spürbare Vorfreude in der Luft. Die Tage werden länger, die Sonne gewinnt an Kraft und plötzlich beginnt der Boden, sich zu regen. Es sind diese ersten, mutigen Farbtupfer, die uns daran erinnern, dass die Natur ihren Kreislauf fortsetzt – und die uns die lang ersehnte Frühlings-Energie schenken. Wir stellen Ihnen zehn unserer liebsten Frühlingsblüher vor, die jetzt mit ihrer Anwesenheit den Garten, den Balkon oder das Fensterbrett in ein lebendiges Versprechen verwandeln. 1. Das Schneeglöckchen (Galanthus) Es ist der wahre Held der Saison. Oft noch bevor der letzte Schnee geschmolzen ist, bricht das zarte, weiße Glöckchen tapfer durch die kalte Erde. Es symbolisiert Hoffnung und ist der unaufhaltsame Beweis dafür, dass der Frühling kommen wird – egal wie frostig die Nacht war. 2. Der Krokus Plötzlich sind sie da – kleine, kelchförmige Wunder, die in dichten, leuchtenden Gruppen erscheinen. Die Krokusse in Violett, Gelb und Weiß sind nicht nur eine Augenweide, sondern auch die erste wichtige Nahrungsquelle für hungrige Bienen und andere früh fliegende Insekten. 3. Die Narzisse (Osterglocke) Mit ihrer strahlenden, oft goldgelben Farbe vertreibt die Narzisse zuverlässig jede Wintertrübsal. Ihre robuste Erscheinung und die fröhlich nickenden "Trompeten" sind der Inbegriff des Aufbruchs und sie verbreiten ihre Heiterkeit überall, vom Blumenkübel bis zur weitläufigen Wiese. 4. Die Tulpe Die Tulpe ist die Verwandlungskünstlerin unter den Zwiebelblumen. Von schlichten Becherformen bis hin zu edlen, gefüllten Sorten – ihre schier endlose Farben- und Formenvielfalt ermöglicht es uns, jedes Jahr aufs Neue einzigartige Farbakzente zu setzen. Sie markiert den Übergang vom frühen zum späten Frühling. 5. Die Hyazinthe Wer den Duft des Frühlings einfangen möchte, kommt an der Hyazinthe nicht vorbei. Mit ihren dichten, traubenförmigen Blütenständen in Rosa, Blau oder Weiß erfüllt sie den Raum oder den Balkon mit einem intensiven, fast süßen Parfüm, das uns an Omas Frühlingsgarten erinnert. 6. Die Primel (Primula) Trotz ihrer Bescheidenheit sind Primeln eine wahre Farborgie. Sie trotzen den oft noch kühlen Temperaturen und sind die idealen Farbtupfer für Fensterkästen oder erste Frühlingsarrangements, bevor die großen Beetpflanzen ihren Auftritt haben. 7. Die Traubenhyazinthe (Muscari) Diese kleinen, blauen oder weißen "Trauben" sorgen für ein dichtes, fließendes Bild in Beeten und Rabatten. Sie sind unkompliziert, verbreiten sich gerne und schaffen mit ihrem tiefen Blau oder strahlendem weiß eine wunderbare optische Ruhe zwischen den oft knalligen Gelb- und Rottönen anderer Frühblüher. 8. Das Vergissmeinnicht (Myosotis) Die zarten, himmelblauen Blüten des Vergissmeinnicht wirken fast ätherisch. Sie dienen oft als wunderschöner Begleiter für höhere Zwiebelblumen wie Tulpen und Narzissen und säen sich, einmal angesiedelt, liebevoll im Garten selbst aus. 9. Der Blaustern (Scilla) Diese leuchtend blauen Sterne sind ein besonderer Genuss, wenn sie als Blütenteppich unter kahlen Bäumen erscheinen, bevor deren Laub sie verdecken könnte. Ihre intensive Farbe schafft einen tiefen, kühlen Kontrast zur aufkeimenden Helligkeit. 10. Die Ranunkel (Ranunculus asiaticus) Mit ihren dicht gefüllten Blüten, die beinahe wie kleine Pfingstrosen anmuten, ist die Ranunkel eine elegante Erscheinung für Töpfe und den Schnittblumengarten. Sie bringt eine romantische Textur und leuchtende Farbtiefe in jeden Frühlingskasten. Der Frühling ist mehr als nur eine Jahreszeit; er ist ein Gefühl. Besuchen Sie uns und lassen Sie sich von der Vielfalt dieser frühen Blüher inspirieren. Es ist der perfekte Zeitpunkt, um die Gartenarbeit wieder aufzunehmen und sich mit den kleinen Wundern der Natur zu umgeben.
16. Dezember 2025
Sobald die Tage merklich kürzer werden und wir uns auf die gemütliche Weihnachtszeit einstimmen, zieht er in unsere Wohnzimmer ein: der Weihnachtsstern. Mit seinen atemberaubend leuchtenden Blättern, meist in tiefem Rot, ist er seit jeher das strahlende Herzstück der Adventsdekoration. Er ist nicht nur eine Pflanze, sondern ein echtes Weihnachtssymbol. Begleiten Sie uns auf eine kleine Reise, um mehr über seine Herkunft, seine botanischen Geheimnisse und die Kunst der Pflege zu erfahren. Was macht den Weihnachtsstern so besonders? Was viele beim Anblick des Weihnachtssterns für die eigentlichen Blüten halten, sind in Wahrheit wunderschön gefärbte Hochblätter, die sogenannten Brakteen. Die tatsächlichen Blüten der Pflanze sind nur kleine, unscheinbare Knospen, die sich mittig zwischen den farbigen Blättern verstecken. Botanisch betrachtet trägt er den klangvollen Namen Euphorbia pulcherrima – die „Schönste der Wolfsmilchgewächse“. Ein Name, der die auffällige Erscheinung dieser Pflanze perfekt beschreibt! Aus der Wärme Mittelamerikas in unser Wohnzimmer Obwohl der Weihnachtsstern heute so untrennbar mit unseren europäischen Wintertraditionen verbunden ist, liegt seine wahre Heimat Tausende von Kilometern entfernt in Mexiko und weiten Teilen Mittelamerikas. Dort wächst die Pflanze nicht als zierliche Topfblume, sondern als stattlicher Strauch oder gar als kleiner Baum, der in der freien Natur Höhen von bis zu vier Metern erreichen kann. Die Legende erzählt, wie die Pflanze zu ihrem weihnachtlichen Ruhm kam: Ein armer mexikanischer Hirtenjunge soll zur Christmette nur einfache Pflanzen vom Wegesrand mitbringen konnte. Als er diese dem Altar darbrachte, verwandelten sie sich vor den Augen aller wie durch ein Wunder in leuchtend rote Sterne. Seinen heute geläufigen Namen Poinsettie verdankt er Joel Poinsett, dem ersten US-Botschafter in Mexiko, der die Pflanze um 1825 nach Amerika brachte und so ihren Siegeszug um die Welt einleitete. Die Kunst der Pflege: Damit Ihr Weihnachtsstern Sie über die gesamte Festzeit mit seiner Farbenpracht erfreuen kann, braucht er die richtige Zuwendung. Er ist zwar ein echter Star, aber leider auch etwas empfindlich, besonders was Kälte und Zugluft angeht: Der perfekte Platz: Suchen Sie einen hellen Standort für Ihren Stern, der aber vor direkter, praller Mittagssonne geschützt ist. Das Wichtigste: Er muss absolut zugluftfrei stehen! Schon ein kleiner kalter Windstoß lässt die Blätter schnell fallen. Wohlfühltemperatur: Er liebt es warm, aber nicht zu heiß. 15°C bis 20°C sind ideal. Platzieren Sie ihn bitte nicht direkt über der Heizung. Das richtige Gießen: Der Weihnachtsstern mag keine nassen Füße. Gießen Sie ihn mäßig. Lassen Sie die obere Erdschicht antrocknen, bevor Sie erneut zur Gießkanne greifen. Staunässe ist sein größter Feind und führt fast unweigerlich zu Wurzelfäule. Ein guter Tipp ist: Lieber etwas seltener, dafür gezielter gießen. Der Heimweg vom Kauf: Wir achten für Sie schon beim Kauf darauf, dass die Pflanze gut in Papier verpackt wird. Die Kälteempfindlichkeit ist enorm; bereits auf dem kurzen Weg zum Auto kann er Schaden nehmen. Wie der Weihnachtsstern die Feststimmung perfektioniert Der Weihnachtsstern ist mehr als nur eine saisonale Dekoration – er ist der Inbegriff der Gemütlichkeit. Sein tiefes Rot in Kombination mit dem satten Grün seiner Blätter fängt die klassischen Weihnachtsfarben ideal ein und schafft augenblicklich eine warme, festliche Atmosphäre. Ob er einzeln auf der Fensterbank thront, mehrere Exemplare ein elegantes Ensemble auf der Festtafel bilden oder er Gestecke und Kränze veredelt – der Stern setzt immer einen strahlenden, optimistischen Akzent. Holen Sie sich diesen leuchtenden Festtagsgruß ins Haus und lassen Sie sich von seiner schlichten Schönheit verzaubern. Er ist der perfekte Begleiter, um die Magie und die Vorfreude dieser besonderen Jahreszeit zu genießen!