Unser Blog

In unserem Blog teilen wir unser gesamtes Fachwissen.

Freuen Sie sich auf detaillierte Anleitungen, Einblicke hinter die Kulissen unseres Pflanzenzentrums

und Antworten auf die Wichtigsten Fragen rund um Zimmer, Garten und Balkon.

11. Januar 2026
Der Garten erwacht: Unsere schönsten Frühlingsblüher Nach der langen Stille des Winters liegt eine spürbare Vorfreude in der Luft. Die Tage werden länger, die Sonne gewinnt an Kraft und plötzlich beginnt der Boden, sich zu regen. Es sind diese ersten, mutigen Farbtupfer, die uns daran erinnern, dass die Natur ihren Kreislauf fortsetzt – und die uns die lang ersehnte Frühlings-Energie schenken. Wir stellen Ihnen zehn unserer liebsten Frühlingsblüher vor, die jetzt mit ihrer Anwesenheit den Garten, den Balkon oder das Fensterbrett in ein lebendiges Versprechen verwandeln. 1. Das Schneeglöckchen (Galanthus) Es ist der wahre Held der Saison. Oft noch bevor der letzte Schnee geschmolzen ist, bricht das zarte, weiße Glöckchen tapfer durch die kalte Erde. Es symbolisiert Hoffnung und ist der unaufhaltsame Beweis dafür, dass der Frühling kommen wird – egal wie frostig die Nacht war. 2. Der Krokus Plötzlich sind sie da – kleine, kelchförmige Wunder, die in dichten, leuchtenden Gruppen erscheinen. Die Krokusse in Violett, Gelb und Weiß sind nicht nur eine Augenweide, sondern auch die erste wichtige Nahrungsquelle für hungrige Bienen und andere früh fliegende Insekten. 3. Die Narzisse (Osterglocke) Mit ihrer strahlenden, oft goldgelben Farbe vertreibt die Narzisse zuverlässig jede Wintertrübsal. Ihre robuste Erscheinung und die fröhlich nickenden "Trompeten" sind der Inbegriff des Aufbruchs und sie verbreiten ihre Heiterkeit überall, vom Blumenkübel bis zur weitläufigen Wiese. 4. Die Tulpe Die Tulpe ist die Verwandlungskünstlerin unter den Zwiebelblumen. Von schlichten Becherformen bis hin zu edlen, gefüllten Sorten – ihre schier endlose Farben- und Formenvielfalt ermöglicht es uns, jedes Jahr aufs Neue einzigartige Farbakzente zu setzen. Sie markiert den Übergang vom frühen zum späten Frühling. 5. Die Hyazinthe Wer den Duft des Frühlings einfangen möchte, kommt an der Hyazinthe nicht vorbei. Mit ihren dichten, traubenförmigen Blütenständen in Rosa, Blau oder Weiß erfüllt sie den Raum oder den Balkon mit einem intensiven, fast süßen Parfüm, das uns an Omas Frühlingsgarten erinnert. 6. Die Primel (Primula) Trotz ihrer Bescheidenheit sind Primeln eine wahre Farborgie. Sie trotzen den oft noch kühlen Temperaturen und sind die idealen Farbtupfer für Fensterkästen oder erste Frühlingsarrangements, bevor die großen Beetpflanzen ihren Auftritt haben. 7. Die Traubenhyazinthe (Muscari) Diese kleinen, blauen oder weißen "Trauben" sorgen für ein dichtes, fließendes Bild in Beeten und Rabatten. Sie sind unkompliziert, verbreiten sich gerne und schaffen mit ihrem tiefen Blau oder strahlendem weiß eine wunderbare optische Ruhe zwischen den oft knalligen Gelb- und Rottönen anderer Frühblüher. 8. Das Vergissmeinnicht (Myosotis) Die zarten, himmelblauen Blüten des Vergissmeinnicht wirken fast ätherisch. Sie dienen oft als wunderschöner Begleiter für höhere Zwiebelblumen wie Tulpen und Narzissen und säen sich, einmal angesiedelt, liebevoll im Garten selbst aus. 9. Der Blaustern (Scilla) Diese leuchtend blauen Sterne sind ein besonderer Genuss, wenn sie als Blütenteppich unter kahlen Bäumen erscheinen, bevor deren Laub sie verdecken könnte. Ihre intensive Farbe schafft einen tiefen, kühlen Kontrast zur aufkeimenden Helligkeit. 10. Die Ranunkel (Ranunculus asiaticus) Mit ihren dicht gefüllten Blüten, die beinahe wie kleine Pfingstrosen anmuten, ist die Ranunkel eine elegante Erscheinung für Töpfe und den Schnittblumengarten. Sie bringt eine romantische Textur und leuchtende Farbtiefe in jeden Frühlingskasten. Der Frühling ist mehr als nur eine Jahreszeit; er ist ein Gefühl. Besuchen Sie uns und lassen Sie sich von der Vielfalt dieser frühen Blüher inspirieren. Es ist der perfekte Zeitpunkt, um die Gartenarbeit wieder aufzunehmen und sich mit den kleinen Wundern der Natur zu umgeben.
16. Dezember 2025
Sobald die Tage merklich kürzer werden und wir uns auf die gemütliche Weihnachtszeit einstimmen, zieht er in unsere Wohnzimmer ein: der Weihnachtsstern. Mit seinen atemberaubend leuchtenden Blättern, meist in tiefem Rot, ist er seit jeher das strahlende Herzstück der Adventsdekoration. Er ist nicht nur eine Pflanze, sondern ein echtes Weihnachtssymbol. Begleiten Sie uns auf eine kleine Reise, um mehr über seine Herkunft, seine botanischen Geheimnisse und die Kunst der Pflege zu erfahren. Was macht den Weihnachtsstern so besonders? Was viele beim Anblick des Weihnachtssterns für die eigentlichen Blüten halten, sind in Wahrheit wunderschön gefärbte Hochblätter, die sogenannten Brakteen. Die tatsächlichen Blüten der Pflanze sind nur kleine, unscheinbare Knospen, die sich mittig zwischen den farbigen Blättern verstecken. Botanisch betrachtet trägt er den klangvollen Namen Euphorbia pulcherrima – die „Schönste der Wolfsmilchgewächse“. Ein Name, der die auffällige Erscheinung dieser Pflanze perfekt beschreibt! Aus der Wärme Mittelamerikas in unser Wohnzimmer Obwohl der Weihnachtsstern heute so untrennbar mit unseren europäischen Wintertraditionen verbunden ist, liegt seine wahre Heimat Tausende von Kilometern entfernt in Mexiko und weiten Teilen Mittelamerikas. Dort wächst die Pflanze nicht als zierliche Topfblume, sondern als stattlicher Strauch oder gar als kleiner Baum, der in der freien Natur Höhen von bis zu vier Metern erreichen kann. Die Legende erzählt, wie die Pflanze zu ihrem weihnachtlichen Ruhm kam: Ein armer mexikanischer Hirtenjunge soll zur Christmette nur einfache Pflanzen vom Wegesrand mitbringen konnte. Als er diese dem Altar darbrachte, verwandelten sie sich vor den Augen aller wie durch ein Wunder in leuchtend rote Sterne. Seinen heute geläufigen Namen Poinsettie verdankt er Joel Poinsett, dem ersten US-Botschafter in Mexiko, der die Pflanze um 1825 nach Amerika brachte und so ihren Siegeszug um die Welt einleitete. Die Kunst der Pflege: Damit Ihr Weihnachtsstern Sie über die gesamte Festzeit mit seiner Farbenpracht erfreuen kann, braucht er die richtige Zuwendung. Er ist zwar ein echter Star, aber leider auch etwas empfindlich, besonders was Kälte und Zugluft angeht: Der perfekte Platz: Suchen Sie einen hellen Standort für Ihren Stern, der aber vor direkter, praller Mittagssonne geschützt ist. Das Wichtigste: Er muss absolut zugluftfrei stehen! Schon ein kleiner kalter Windstoß lässt die Blätter schnell fallen. Wohlfühltemperatur: Er liebt es warm, aber nicht zu heiß. 15°C bis 20°C sind ideal. Platzieren Sie ihn bitte nicht direkt über der Heizung. Das richtige Gießen: Der Weihnachtsstern mag keine nassen Füße. Gießen Sie ihn mäßig. Lassen Sie die obere Erdschicht antrocknen, bevor Sie erneut zur Gießkanne greifen. Staunässe ist sein größter Feind und führt fast unweigerlich zu Wurzelfäule. Ein guter Tipp ist: Lieber etwas seltener, dafür gezielter gießen. Der Heimweg vom Kauf: Wir achten für Sie schon beim Kauf darauf, dass die Pflanze gut in Papier verpackt wird. Die Kälteempfindlichkeit ist enorm; bereits auf dem kurzen Weg zum Auto kann er Schaden nehmen. Wie der Weihnachtsstern die Feststimmung perfektioniert Der Weihnachtsstern ist mehr als nur eine saisonale Dekoration – er ist der Inbegriff der Gemütlichkeit. Sein tiefes Rot in Kombination mit dem satten Grün seiner Blätter fängt die klassischen Weihnachtsfarben ideal ein und schafft augenblicklich eine warme, festliche Atmosphäre. Ob er einzeln auf der Fensterbank thront, mehrere Exemplare ein elegantes Ensemble auf der Festtafel bilden oder er Gestecke und Kränze veredelt – der Stern setzt immer einen strahlenden, optimistischen Akzent. Holen Sie sich diesen leuchtenden Festtagsgruß ins Haus und lassen Sie sich von seiner schlichten Schönheit verzaubern. Er ist der perfekte Begleiter, um die Magie und die Vorfreude dieser besonderen Jahreszeit zu genießen!